Und wieder ein neuer Fitzek; meinem zurzeit liebsten Psychothriller-Autor.Den Freunden des Genres sei übrigens die Homepage des Autors empfohlen, dort veröffentlicht er wöchentlich die „Thriller Charts“
Held der Story ist Marc Lucas, der kürzliche seine Frau und das ungeborene Kind bei einem Unfall verloren hat und nun mit seinem Leben nicht mehr klar kommt. Ein „Splitter“ in seinem Hinterkopf, dessen Entfernung zu riskant wäre, bereitet ihm unablässig Schmerzen und erinnert ihn an die traumatischen Ereignisse.
Kein Wunder also, dass er sich durch eine Anzeige locken lässt, in dem die Bleibtreu Klinik traumatisierte Probanden für ein medizinisches Experiment sucht, bei dem die kompletten an den Unfall, seine Frau und das ungeborene Kind gelöscht werden sollen. Doch nach anfänglichen Tests kommen Marc Zweifel und er verlässt die Klinik wieder….
…und dann bricht seine Welt Stück um Stück zusammen und auch der Leser vermag nicht mehr zwischen Realität und Wahn zu unterscheiden. Plötzlichen passen Marcs Wohnungsschlüssel nicht mehr, seine tote Frau öffnet die Tür, gibt aber vor ihn nicht zu kennen. Und wo eben noch die Klinik gewesen ist, findet Marc nur noch eine große Baustelle vor.
Dafür findet ihn aber die offenbar geistig verwirrte Frau Emma, die angeblich auch Patientin gewesen ist und von einer Verschwörung und drohender Gefahr spricht…
Mit ihr macht sich Marc auf den Weg, um Licht ins Dunkel zu bringen. Hilfe hofft er bei seinen Schwiegervater und seinem kürzlich aus einer psychiatrischen Klinik entlassenen Bruder zu finden. Doch sein Bruder Benjamin scheint selbst in kriminelle Machenschaften verstrickt zu sein und der Schwiegervater Constantin könnte auch eine Illusion sein, ist er doch plötzlich verschwunden…
Wie alle Romane von Fitzek, so ist auch der Splitter unglaublich spannend (ohne dabei an die von mir so geschätzte „Therapie“ heranzukommen). Allerdings wiederholen sich bestimmte Muster, wenn man die Bücher vergleicht und so sollte ich wohl im eigenen Interesse noch etwas warten, bevor ich den nächsten Fitzek lese.
Hier noch ein Trailer zum Buch:
Splitter
Gelesen: 05.01.-08.01.
Seiten total: 365
Seiten/Tag: 91,25
Gelesene Seiten 2010: 1.089
Tags: Sebastian Fitzek
